Massentierhaltung

Tierschützer kämpfen gegen das „Schweinehochhaus“

Ein Hochhaus voller Schweine auf sechs Etagen. Einzigartig. Es war einst mithilfe der Sowjetunion als DDR-Prestigeobjekt für moderne Tierhaltung errichtet worden. Tierschützer finden es nicht gut.

Kontroverse Debatte über Massentierhaltung

Das „Schweinehochhaus“ gilt als einzigartig in Europa. Es bietet Medienberichten zufolge auf sechs Etagen mehreren Hundert Tieren Platz. Die Idee: Durch die kurzen Wege in dem kompakten Gebäude sollen die Personalkosten relativ gering sein. Als Vorzug gilt auch die seuchenhygienische Absicherung, was vor allem in Zuchtbetrieben wichtig ist.

In Sachsen-Anhalt war zuletzt kontrovers über die Massentierhaltung diskutiert worden. Der Landkreis Jerichower Land hatte gegen den Züchter Adrianus Straathof wegen Verstößen gegen den Tierschutz in der Schweinezucht ein Tierhaltungsverbot verhängt, darüber wird nun vor Gericht gestritten. Agrarminister Hermann Onko Aeikens (CDU) hatte die Behörden erst Ende Februar in einer Regierungserklärung im Landtag zu strikten Kontrollen aufgefordert.

Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/article138363304/Tierschuetzer-kaempfen-gegen-das-Schweinehochhaus.html

Internationale Kampagne gegen den „Feuerstier“ von Medinaceli

fuego1[1]Alljährlich an einem Samstag, der auf den 13. November fällt
oder in der Woche liegt, ist es wieder soweit:
Medinaceli quält einen Stier.

Medinaceli ist ein Bergdorf bei Soria, in der spanischen Provinz
Castilla und León. Das Spektakel wurde erst kürzlich, aufgrund fragwürdiger
Dokumente, legalisiert. Gemeinsam mit ANPBA (Spanien) und FAACE (Großbritannien)
führte Initiative Anti-Corrida im europäischen Parlament Videoaufnahmender
entsetzlichen Fiesta vor. Die Abgeordneten reagierten mit Abscheu und
Entrüstung. Allerdings hält sich die EU bei diesen Fiestas nicht für zuständig und will sich  nicht einmischen. Im Gegenteil, das Gebäude, wo der
Stier vor und nach der makabren Fiesta aufbewahrt wird, die „Aula Arquelógica“,
wurde mit Geldern der EU renoviert.

. Bei dem Spektakel wird das Tier großen physischen und psychischen Leiden ausgesetzt. Der Stier hat große Angst und erleidet unvorstellbaren Stress, wenn er an einer Leine um die Hörner zu einem Pfahl gezerrt wird, wo festgebunden wird, damit man die großen Kugeln befestigen kann, die mit einer brennbaren Flüssigkeit getränkt sind. Der Stier gerät dadurch vollkommen außer sich, er versucht die Kugeln vom Kopf abzuschütteln und brüllt vor Verzweiflung und Angst. Ein derartiger Umgang mit einem Tier ist einer Gesellschaft des 21. Jahrhunderts nicht angemessen, welche sich der Notwendigkeit, das Wohlbefinden der Tiere zu gewähr-leisten, bewusst ist und die Spektakel, bei denen Tiere leiden, verurteilt. Aus diesem Grund bitte ich, dass der Einsatz eines Tieres untersagt wird

Ein Video dazu ist unter http://www.anti-corrida.de/medinaceli.htm eingestellt, jedoch möchten Wir davor warnen das Video ist nicht leicht zu verkraften. Gleichzeitig können Sie sich einer Petition anschließen, die sich an die Tourismusbranche wendet.

 

Käfigverbot für Hühner

Am 01. Januar 2012 sollte (eigentlich) das Käfigverbot für Legehennen in ganz Europa eingeführt werden –
aber wieder einmal haben Lobbyisten und korrupte Politiker  eine Allianz gebildet!!!
Sieben Länder der EU: Belgien, Bulgarien, Frankreich, Polen, Portugal, Rumänien und Zypern haben bereits bekannt gegeben, daß sie das Verbot nicht einhalten werden und haben dafür die fadenscheinigsten Ausreden gebraucht!
Fünf weitere Staaten: Griechenland, Italien, Lettland, Spanien und Ungarn
haben noch nicht einmal bekannt gegeben, wie viele der dortigen Hennen noch
in Käfigen gehalten werden!
Nur von Griechenland ist inoffiziell bekannt, daß immer noch Hennen zu 90% in den viel zu kleinen Käfigen gehalten werden!
Das ist einfach ein Skandal!!!  – Da wird nach mehr Europa geschrien (vor Allem von UNSEREN Polikern), da wird nach Rettung des maroden griechischen Staates verlangt,
wofür natürlich WIR, die Steuerzahler blechen sollen – beileibe NICHT unsere ach so ARMEN Politiker und was machen die Politiker in Griechenland und in den anderen 12 Staaten??? Entschuldigung, aber das ist doch wirklich zum KOTZEN!!!
Unsere Schwester-Organisation, die ‚Albert Schweitzer Stiftung‘ hat jetzt dazu aufgerufen, das Büro von EU-Kommissar Dalli mit entsprechenden Postkarten zu überfluten.
Darum bitten auch WIR unsere Leser – macht bitte bei der Aktion mit!!!
Die Karten kann man im Internet unter: http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/12-eu-staaten-werden-das-kafigverbot-nicht-einhalten  bestellen.
Die Karten gibt es gratis, gegen Porto.
Also, bitte Alle mitmachen – und hier noch einmal zur Erinnerung: kauft KEIN  Geflügel von den ‚Wiesenhof-Betrieben‘ – siehe Artikel weiter Unten:
‚Was Verbraucher über Geflügelfleisch wissen sollten‘!
Dieter Mühlena

Protestaktion: Hühner in Lege-Käfigen.

im nächsten Jahr soll das EU-weite Käfigverbot für Legehennen in Kraft treten.

Auch hier bei uns in Deutschland ist dieses Verbot  gewissermaßen ‚umgangen‘ worden, indem man die sogenannte ‚Kleingruppen-Haltung‘  eingeführt hat, die für die Tiere auch nicht gerade eine größere Verbesserung der Lebenshaltung bringt. In vielen europäischen Ländern aber sind die  ‚Legebatterien‘ immer noch, oder aber doch zum
größten Teil die Standarthaltung für Legehennen. Nachdem in Polen – in diesem Jahr – die Kampagne der  Albert-Schweitzer-Stiftung zumindest dafür sorgen,  daß Polen jetzt das Inkrafttreten des  EU-Käfigverbots ab 2012 akzeptiert, ist das in anderen europäischen  Ländern immer noch nicht der Fall!
Anscheinend wollen einige Länder – auf Druck – ihrer  Eierproduzenten-Mafia tatenlos zusehen, wie gegen dieses EU-Verbot  verstoßen wird.

Vor Allem in den Ländern Frankreichs, Portugals, Ungarn und Griechenlands, wo fast 90 % aller Legehennen noch in Käfigen gehalten werden, ist das der Fall.
Die Albert Schweitzer Stiftung hat daher eine neue Protestaktion gestartet, der wir uns gerne anschließen. Auf der Seite der Schwester-Organisation, zu der dieser link führt,
finden Sie den Vordruck für die
Online-Protestaktion:
https://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutz-helfen/petitionen/kein-freibrief
Wir bitten Euch Alle ganz herzlich, an dieser Protestaktion teilzunehmen und die Petition zu unterzeichnen.