Internationale Kampagne gegen den „Feuerstier“ von Medinaceli

fuego1[1]Alljährlich an einem Samstag, der auf den 13. November fällt
oder in der Woche liegt, ist es wieder soweit:
Medinaceli quält einen Stier.

Medinaceli ist ein Bergdorf bei Soria, in der spanischen Provinz
Castilla und León. Das Spektakel wurde erst kürzlich, aufgrund fragwürdiger
Dokumente, legalisiert. Gemeinsam mit ANPBA (Spanien) und FAACE (Großbritannien)
führte Initiative Anti-Corrida im europäischen Parlament Videoaufnahmender
entsetzlichen Fiesta vor. Die Abgeordneten reagierten mit Abscheu und
Entrüstung. Allerdings hält sich die EU bei diesen Fiestas nicht für zuständig und will sich  nicht einmischen. Im Gegenteil, das Gebäude, wo der
Stier vor und nach der makabren Fiesta aufbewahrt wird, die „Aula Arquelógica“,
wurde mit Geldern der EU renoviert.

. Bei dem Spektakel wird das Tier großen physischen und psychischen Leiden ausgesetzt. Der Stier hat große Angst und erleidet unvorstellbaren Stress, wenn er an einer Leine um die Hörner zu einem Pfahl gezerrt wird, wo festgebunden wird, damit man die großen Kugeln befestigen kann, die mit einer brennbaren Flüssigkeit getränkt sind. Der Stier gerät dadurch vollkommen außer sich, er versucht die Kugeln vom Kopf abzuschütteln und brüllt vor Verzweiflung und Angst. Ein derartiger Umgang mit einem Tier ist einer Gesellschaft des 21. Jahrhunderts nicht angemessen, welche sich der Notwendigkeit, das Wohlbefinden der Tiere zu gewähr-leisten, bewusst ist und die Spektakel, bei denen Tiere leiden, verurteilt. Aus diesem Grund bitte ich, dass der Einsatz eines Tieres untersagt wird

Ein Video dazu ist unter http://www.anti-corrida.de/medinaceli.htm eingestellt, jedoch möchten Wir davor warnen das Video ist nicht leicht zu verkraften. Gleichzeitig können Sie sich einer Petition anschließen, die sich an die Tourismusbranche wendet.

 

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